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Internationales Spitzentrio kündigt sich an

von Erhard Goller

Drei starke Damen vom Team Ghost Factory Racing

 

Zum Bundesliga-Finale der Mountainbiker am 24. September in Freudenstadt haben sich drei international renommierte Damen angesagt. Ex-Sprint-Weltmeisterin Alexandra Engen aus Schweden, die Bundesliga-Führende Anne Terpstra aus den Niederlanden und Ex-Weltcup-Gesamtsiegerin Lisi Osl werden bei der Premiere in Freudenstadt am Start sein.

Zuletzt waren sie bei den Weltmeisterschaften im australischen Cairns im Einsatz, zumindest Anne Terpstra und Lisi Osl. Dort dabei ist Alexandra Engen, weil sie (aber nicht nur sie) Opfer von Sponsoren-Streitigkeiten ihres schwedischen Radsportverbands mit ihrem Profi-Team Ghost Factory Racing ist.

Schon deshalb konzentriert sich die Olympia-Sechste von London, die sehr gut Deutsch spricht, auf die verbleibenden Bundesliga-Rennen in Titisee-Neustadt und das Finale in Freudenstadt.

„Wir wollen natürlich Anne beim Gewinn der Bundesliga-Gesamtwertung unterstützen, wo sie schon mal vorne ist“, verrät die sympathische Skandinavierin. Anne, das ist ihre Teamkollegin Terpstra, die einerseits die beiden Bundesliga-Rennen in Gedern und in Wombach gewonnen hat und andererseits als Zehnte beim Weltcup-Finale im italienischen Val di Sole für Aufsehen sorgen konnte.

Und die Medizinerin dürfte auch bei der Bundesliga-Premiere in Freudenstadt in hervorragender Form am Start stehen. „Dieser zehnte Platz im Val di Sole, den habe ich gebraucht, dass ich mir das auch zutraue“, sagt Terpstra am Rande der WM in Cairns. Außerdem sei sie schon mal eine Woche in Freiburg gewesen und habe sich im Schwarzwald sehr wohl gefühlt.

Mit der Österreicherin Lisi Osl kommt aus der Equipe von Ghost noch eine Podest-Kandidatin. 2009 war die Tirolerin Weltcup-Gesamtsiegerin. 2012 war sie bei den Olympischen Spielen in London Elfte, während Terpstra in Rio 15. wurde.

Freudenstadt darf sich also gleich bei der Premiere im internationale Cross-Country-Wettkampf-Zirkus über drei Olympionikinnen an der Startlinie freuen.

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